Anlagenzertifizierung

Angebot im Bereich Erzeugungsanlagen (EZA)

Anlagenzertifizierung

Um die Netzstabilität zu erhalten, gelten für Erzeugungseinheiten (EZE), Erzeugungsanlagen (EZA), Speicher, Mischanlagen und Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge besondere Anforderungen an die elektrischen Eigenschaften, die bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden müssen. Dies bedeutet, dass Planer und Betreiber von EZA, die an das Nieder-, Mittel-, Hoch- oder Höchstspannungsnetz angeschlossen werden, bereits im Planungsstadium nachweisen müssen, dass ihre Anlagen bestimmte Systemdienstleistungen erbringen können. Bisher wurde die Nachweispflicht dieser Systemdienstleistungen durch die SDLWindV, BDEW TR Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz 2008 oder dem TransmissionCode 2007 festgelegt.

Um die Anforderungen an die Systemdienstleistungen auf europäischer Ebene zu harmonisieren wurden europäische Network Codes für alle EU-Mitgliedstaaten eingeführt; insb. Requirements for Generators (2016/631) RfG. Die Umsetzung auf nationaler Ebene wird in Deutschland durch die VDE-Anwendungsregeln geregelt:

Die VDE-Anwendungsregeln sind ab dem 01.11.2018 anwendbar und ab dem 27.04.2019 verpflichtend einzuhalten (Ausnahmen für Bestandsanlagen). Für Informationen zu den vorherigen Richtlinien (TC2007, VDE-AR-N 4120:2015, BDEW MSR sowie VDE-AR-N 4105:2011) kontaktieren Sie uns gerne.

Die VDE-Anwendungsregeln verpflichten den Betreiber zur Vorlage eines Anlagenzertifikats vor der Inbetriebnahme der EZA bei ihrem zuständigen Netzbetreiber zum Erhalt der Einspeisevergütung. Die zu erfüllenden Anforderungen ergeben sich gemäß der VDE-Anwendungsregeln entsprechend der Höhe der Einspeiseleistung und der Spannungsebene.

Ihre Ansprechpartnerin
Hanna Johnen
Hanna Johnen
Assistenz
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hanna.johnen@fgh-zertifizierung.de